Freitag, Mai 18, 2012

Archiv für die ‘Infos zur EM 2012’ Kategorie

Lauter Patrioten in den polnischen Stadien

Vor der Fußball-Europameisterschaft versucht die polnische Regierung mit der Gewalt in den Stadien fertig zu werden

In Posen ist das neue Fußballstadion seit mehreren Monaten im Betrieb. In Breslau und Danzig werden die Arenen zu Beginn der neuen Saison freigegeben und in Warschau laufen die Arbeiten auf Hochtouren, damit das neue Nationalstadion im Herbst mit dem Gastspiel der deutschen Nationalmannschaft eröffnet werden kann.

Auch wenn nicht alle infrastrukturellen Probleme bis Juni 2012 behoben sein werden, um die Stadien für die Fußballeuropameisterschaft, die Polen in einem Jahr gemeinsam mit der Ukraine ausrichten wird, muss man sich keine Sorgen machen. Sogar im Gegenteil. "Ganz Polen baut Stadien", titelte diese Woche die Tageszeitung Rzeczpospolita, laut deren Recherchen landesweit mindestens 65 Stadien neu erbaut oder zumindest modernisiert werden.

Doch was nützen die schönsten Hochglanzarenen, wenn sich die gewöhnlichen Fußballfans ins Stadion nicht trauen? "Die polnischen Stadien dürfen nicht zu einem Schlachtfeld der Hooligans werden. Wir werden keinen Schritt zurückweichen. Dieser Krieg ist zu gewinnen", erklärte am 4. Mai Premierminister Tusk und kündigte nicht nur eine harte Gangart gegenüber den gewalttätigen Fußballanhängern, sondern auch gegenüber den Vereinen an. Einen Tag zuvor wurde das Pokalfinale zwischen Legia Warschau und Lech Posen von schweren Ausschreitungen überschattet. Erst durch den Einsatz von Wasserwerfern und Gummigeschossen konnte die Polizei die gewalttätigen Anhänger beider Klubs wieder auf die Tribünen zurückdrängen.

Die Kibole beherrschen die Szene

Szenen wie aus dem diesjährigen Pokalfinale in Bromberg sind den gewöhnlichen Fußballfans an der Weichsel bestens vertraut. Fast jedes Wochenende bestimmen die "Kibole", wie die fanatischen und gewaltbereiten Fußballanhänger in Polen genannt werden, das Geschehen auf den Tribünen. Sie organisieren Choreographien und brennen bengalische Feuer ab, liefern sich mit den Fans der gegnerischen Mannschaft und der Polizei Schlägereien, skandieren fremdenfeindliche Parolen oder beschimpfen und bedrohen die "Pikniki", jene Fans der eigenen Mannschaft, die sich nur in Ruhe das Fußballspiel ansehen wollen. Kurz gesagt: es ist eine mit der hiesigen Ultra-Bewegung verwandte Szene, die leider nur jedes Übel der Fußballkultur übernommen hat.

So selbstverständlich wie die unschönen Szenen in polnischen Stadien sind aber auch seit Jahren die Ankündigungen der Politik, der Justiz, der Liga und des Fußballverbandes, mit den "Kibole" endlich aufzuräumen – bisher ohne irgendwelche Ergebnisse. Zu sehr verfolgten alle beteiligten Seiten ihre eigenen Interessen und fanden keinen gemeinsamen Weg. Wie uneffektiv die bisherige Bekämpfung der Gewalt in den Stadien war, zeigen "Staruch" und "Litar", die momentan bekanntesten Hooligans des Landes. …weiter lesen


 

EM 2012: Qualifikation zur Fußball-Europameisterschaft 2012.

Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika ist soeben erst zu Ende gegangen, da beginnt schon wieder der Countdown zur Qualifikation zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine. Am 03. September beginnt die Qualifikation zur EM 2012.

Quelle: noows-nachrichten – Worldblogs GmbH

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EM 2012 im Fokus: “Es gibt noch viel zu tun.”

Nach der Fußball-WM in Südafrika richten sich alle Augen auf das nächste Turnier: Die Europameisterschaft in Polen und Südafrika 2012.

Quelle: Deutsche Presse Agentur (dpa) – Süddeutsche-Newsticker

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Ukraine zittert vor Platini-Besuch um EU.

Wenn UEFA-Präsident Michel Platini am 07. April die Ukraine besucht, droht dem Gastgeberland der Fußball-Europameisterschaft 2012 jede Menge Ärger. "Da ist man keinen Millimeter weiter," schimpfte Platini im Vorfeld.

Süddeutsche-Newsticker

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/969367